Eine unglaubliche Stimme

Vor vielen Jahren bin ich als ziemlich Opern-Unkundiger zur Abwechslung mal in die Oper gegangen. Das war Tosca von Puccini. Die Stimme einer Sängerin hat mich umgehauen: so etwas hatte ich noch nie gehört. Es war Montserrat Caballe. Heute ist sie im Alter von 85 Jahren gestorben.

Aufstehen? Ja schon, aber nicht so enden wie Dr Knölge ;)

Kürzlich habe ich mich bei Sahra Wagenknechts Bewegung "Aufstehen" angemeldet. So arg links bin ich ja nicht, aber ich denke eben, daß nach 20 Jahren neoliberaler Politik in Deutschland wieder mehr soziale Politik angebracht wäre. Allerdings wäre ich da in einer etwas speziellen Ortsgruppe gelandet. In dieser befinden sich ein Anhänger der syrischen Armee, eine Sozialrentnerin und ein Baron, der wirtschaftswissenschaftlich sehr kenntnisreich über Neoliberalismus schreiben kann. Daneben gibt es bei Aufstehen noch jede Menge Klugscheisser, Besserwisser, Haarspalter sowie Poster von gesellschaftsrelevanten Zombiefilmen.

Das hat mich an Dr. Knölge aus der Erzählung "Dr. Knölges Ende" von Herrmann Hesse erinnert. Der war als Gemischkostler unter de Vegetarier gegangen und hat ein schlimmes Ende gefunden. Nun, ich bin bürgerlich-sozial-liberal, also Gemischtkostler. Zu Linken passe ich wohl nicht. Da habe ich mich lieber wieder abgemeldet. Zum allgemeinen Vergnügen hier der Link zu der Erzählung von Herrmann Hesse.

Feuer in der Hand

Daß einem die Milch überkocht, passiert ja mal. Aber wenn auch noch das Küchenkrepp beim Aufwischen an der Herdplatte feuer fängt und einem in der Hand abbrennt, dann ist das schon echt viel auf einmal XD. Dafür war der Milchtee mit Honig auch extrem gut als Entschädigung.

Studierende und Party-Machen anno 1811

Schon der Philosoph Fichte sprach 1811 von Studierenden. Allerdings war er kein Genderforscher, sondern er tat dies, um die echten Studenten von den Party-Machern abzugrenzen, die er nicht an seiner Universität haben wollte. Party-Machen anno 1811: Bier trinken, fechten und gegen die Obrigkeit stänkern XD.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/aus-studenten-mach-studierende-fichte-anno-1811-14225710.html

Das Wahlegebnis: Der schlafende deutsche Michel wälzt sich unruhig und blinzelt mit dem rechten Auge

Im Osten hat er sich sogar ein Stück weit erhoben. Die etablierten Parteien und Medien haben aber auch nahezu nichts unterlassen, um Unruhe zu schüren und den Michel aufzuwecken. Anstatt im bescheidenen Ton ein paar auf dem Balkan gestrandete Syrer aufzunehmen, hat man die Grenzen für offen und nicht kontrollierbar sowie Deutschland zum Rettungsweltmeister erklärt. Abermillionen aus dem Dreieck Bangladesh, Südafrika und Marokko wollte man durch Arbeit integrieren. Dabei hat man 2013 noch die 1000 afghanischen Helfer der Bundeswehr zurückgewiesen, die Schutz vor den Taliban suchten. Anfang 2016 verkündete Merkel dann, daß die meisten der 2015 hoffnungsvoll Gekommenen wieder gehen müssten. Ich frage mich: Darf sich ein Land, das ernst genommen wrden will, so benehmen?

Also die AfD bringt man m.E. ruck-zuck mit vernünftiger Politik zum Verschwinden :-).

Und jetzt höre ich noch eine Runde: Reinhard Mey - Das Narrenschiff (live) . Das Versagen von Merkel in der Russland und Euro-Politik finde ich sowieso weitaus gravierender.

Soeben habe ich meine "Helmut-Schmidt-Gedächtniszigarette" geraucht

Denn er war ein Politiker, dessen Schnörkellosigkeit und Klarheit mir häufig sehr gut gefallen hat. Gerade lege ich eine Sammlung mit Helmut-Schmidt-Zitaten an, die mir besonders gut gefallen.


Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen.


Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.


Das Schneckentempo ist das normale Tempo in der Demokratie.


Und vor allem:
Denn keine Begeisterung sollte größer sein als die nüchterne Leidenschaft zur praktischen Vernunft.


Noch vor einigen Wochen hat er die Ukraine-Politik des Westens eine "geopolitische Kinderei" genannt. Ich bedaure es sehr, solche Kommentare nicht mehr lesen zu können. Ruhe in Frieden, Schmidt-Schnauze.