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Meerfantasie&Muscheln


Meldungen aus einem gelben U-Boot

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Kürzlich habe ich nach sehr langer Zeit mal wieder den Film "Rosa Luxemburg" der Regisseurin Margarethe von Trotha gesehen. Als der Film herauskam, fand ich den ja ganz toll. Und auch nach diesem Wiedersehen finde ich ihn immer noch großartig. Das liegt an dem unerschütterlichen Trotz-Alledem-Humanismus, der in den im Film zitierten Briefen zu erkennen ist, die sie aus dem Gefängnis geschrieben hat. Hier ein Beispiel:


"Nur eines quält mich, daß ich so viel Schönheit allein geniessen soll. Ich möchte laut über die Mauern hinausrufen: "O bitte beachten Sie doch diesen herrlichen Tag. Vergessen Sie nicht, auch wenn Sie noch so beschäftigt sind, schnell den Kopf zu heben und einen Blick auf die silbernen Wolken zu werfen. Beachten Sie doch die Luft, die vom Duft der Lindenblüten schwer und Glanz auf diesen Tag legt. Denn dieser Tag kommt nie, nie wieder. Er ist ihnen geschenkt wie eine voll aufgeblühte Rose, die zu ihren Füssen liegt und die darauf wartet, daß Sie sie aufheben."


Das ist etwas, das man nie vergessen sollte und ich bin froh, daß ich das Zitat wiedergefunden habe, wenngleich ich auch den Sinn nie vergerssen habe. Im filmischen Zusammenhang kann man es hier ab 3:42 hören.


http://www.youtube.com/watch?v=dCYex7CBjHQ


Allerdings ist R.L. eine vielschichtige Persönlichkeit und gibt es auch die R.L. der journalistischen Schriften in der Roten Fahne. Und da sind so einige absolut inakzeptable Dinge dabei. Diese Seite wird im Film völlig unterbelichtet. An dieser Seite ist m.E. Rosa Luxemburg auch gescheitert. Aber darüber schreibe ich mal bei Gelegenheit.

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Pippin der Kurze war Hausmeier bei den Karolingern und Vater von Karl dem Grossen. Und die Bundesrepublik ist Rechtsnachfolgerin des Deutschen Reiches. Wenn nun jemand mit einem Schuldschein von Pippin dem Kurzen bei Angela Merkel aufkreuzen würde, dann wäre es sowohl sprachlich als auch sonst ziemlich fragwürdig, ob da ein Anspruch besteht.


Kürzlich weigerte sich aber mein Programm, das Risiko eines Vertrages zu berechnen, weil das Vertragsende mit 3005 angegeben war. Solche Verträge werden wegen vermutetem Tippfehler von meinem Programm als unberechenbar ausgesondert. Daß es solche Verträge gibt, wollte ich erst nicht glauben. Aber es gibt sie tatsächlich Klick.


Bei diesem maßlosen Vertrauen in die Finanzmarktstabilität wundert es mich nicht, wenn das Finanzsystem ausser Rand und Band gerät.


Übrigens wurde heute von den US-Kontrollorganen die Gesellschaft PIMCO ausgewählt, um die Risiken der Versicherungswirtschaft wegen der Finanzkrise zu kontrollieren Klick. PIMCO gehört der Allianz AG. Die Versicherungswirtschaft kontrolliert sich also zunehmend selbst.

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In den letzten Jahren beobachte ich zunehmend, daß bei Vielen das Denken aus- und aufgeregte Beschimpfung einsetzt, sobald über die NS-Diktatur gesprochen wird. Die krudeste Form der Beschimpfung ist der Vorwurf, dies sei ein NS-Vergleich. Ja um Himmels willen, wie soll man denn aus der Vergangenheit lernen, wenn man nicht vergleichen darf, um Parallelen und Unterschiede herauszuarbeiten.


Der Brandenburger Ministerpräsident Platzeck hat mit der Erinnerung an den versöhnlichen Umgang des früheren SPD-Vorsitzenden Schumacher mit SS-Ehemaligen im Jahre 1951 wieder absurdeste Beschimpfungen ausgelöst (Schumacher war unter dem NS-Regime 10 Jahre inhaftiert). Warum solle man dann nicht auch versöhnlich mit der Linkspartei umgehen, so der Tenor von Platzeck. Den Vogel abgeschossen hat MdB Thierse. Er nannte dies einen NS-Vergleich und eine unsubtile Gemeinheit. Das mit dem NS-Vergleich ist sowieso sachlich falsch, denn Platzeck vergleicht Schumachers Verhalten in der alten BRD mit seinem eigenen. Doppelt peinlich wird es für Thierse, weil ein Sprecher der Linken diesen Vergleich akzeptierte.


Dieses Beschimpfungstheater ist eh schon bis zum Erbrechen ausgelutscht. Daher ist es an der Zeit, wieder wie in den 70'er Jahren mehr Aufklärung zu wagen und NS-Vergleiche sachlich zu debattieren. Empörung ist nur bei einer ungerechtfertigten Gleichsetzung mit Vorgängen unter dem NS-Regime angebracht.

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Michel Friedman und seine Frau Bärbel Schäfer schreiben im Polit-Blog "Starke Meinungen" ( http://starke-meinungen.de/blog/ ). Eine starke Meinung ist für mich eine Ansicht, die auf einem starken, argumentativen Fundament beruht. Friedman und Schäfer scheinen m.E. allerdings lautstarkes Auftreten mit starken Meinungen zu verwechseln *hihi*.


Ein Kabinettstück an Polit-Klamauk hat heute Bärbel Schäfer abgeliefert. Sie schreibt bezüglich des Verbleibs von Opel bei General Motors (GM) gegen den Willen der deutschen Politik: "GM beherrscht das kapitalistische Spiel besser als die Amateurkapitalisten unter den Politikern [...] Opel war schon vor der Krise ein furchtbar erfolgloses Unternehmen." (siehe hier: Klick )


Mein Kommentar: "Wenn Opel so erfolglos ist, warum beherrscht dann GM das kapitalistische Spiel besser, wenn GM Opel behält. Wäre es da für GM nicht sinnvoller gewesen, Opel den Amateurkapitalisten aufs Aug zu drücken, um sich von diesem furchtbar erfolglosen Verlustbringer zu befreien *GGG*?"


Ganz klar: Bis jetzt führt Schäfer die Polit-Klamauk-Hitliste für diese Woche. Aber Friedman mit seinen lustig-verquasten Gedanken und seiner erheiternden Rechtschreibung (Der Mann schreibt koruppt statt korrupt) ist ihr dicht auf den Fersen.

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Letzten Sonntag war ich natürlich wieder heldenhaft am Abnehmen. Abends habe ich mir 3 Brezeln gegönnt, die dann aber nicht wirklich satt machten. Eigentlich könnte ich mir doch gleich nochmal 3 Brezeln kaufen und den Rest am Montag zum Frühstück essen. Bei einer solchen Brezelvöllerei wird der Bäcker sicher eine Bemerkung fallen lassen, dachte ich. Aber es kam ganz anders.

Als Folge meiner Bestellung kniff der Bäcker die Auge zusammen und schaute gequält. Unruhig blickte er über seinen Verkaufstisch hin und her und meinte weinerlich "Sie waren doch eben schon mal da, oder war das gestern". Irgendwie schien er total an sich zu zweifeln. "Aber das war doch heute, meinte er, oder war das gestern?". Lachend erlöste ich den Bäcker aus seinen Selbstzweifeln: "Ja, ich war vorher schon mal da!". Da strahlte der Mann wieder: "Alles klar!".

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Halb bewußtlos kämpfe ich mich durch den Nachmittag und kann mich kaum noch auf dem Stuhl halten. Heute haben zwei Kollegen Geburtstagskuchen spendiert und ich bin dem Zuckerkoma nahe. Das war auch fies eingefädelt. Erst spendiert der eine Kollege irre Mengen an Streuselkuchen und dann kommt der Andere mit seiner Super-Spezial-Leckeren Kirschtorte, die es nur einmal im Jahr gibt. Da muß man nochmal tüchtig zugreifen. Ehrlich gesagt bekam ich kaum noch Luft *ächz*. Bis mir die rettende Idee kam, das Fenster zu öffnen. Aaaah, jetzt wird es besser. Kuchenoverkill und schlechte Büroluft, das ist einfach auch zu viel für so einen alten Programmierer wie mich *GG*.
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Dadaist bin ich nicht geworden. Genau so wenig bin ich zamonischer Gagaist. Pussimbing ist vielmehr der Name der Teeplantage in Darjeeling, deren Tee ich trinke. Hier am Steilhang wächst das vorzügliche Produkt.

Bestellen kann man es hier.

http://www.teekampagne.de/

Aufgrund des direkten Einkaufs beim Erzeuger können die Betreiber der Teekampagne den Erntearbeiter den doppelten Lohn bezahlen, obwohl der Tee hier konkurenzlos billig für seine tolle Qualität ist. Allerdings wurde es der Teekampagne von der Konkurrenz verboten, damit zu werben. In Berlin kann man den Tee auch an vielen Stellen direkt erwerben:

http://www.teekampagne.de/index.php?p=depots

Möchte wer eine Tasse probieren?

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Siedendheiss fiel es mir ein: Die Anmeldefrist für die Vordiplomprüfungen ist letzte Woche abgelaufen und jetzt kann ich die ganzen Semesterfreien keine Prüfungen machen. Ich verliere ein ganzes Semester. Waaahhhhh! Nun aber raus aus dem Bett dachte ich. Mühsam wurde ich wach. Ich bin in Frankfurt, ich arbeite bei einer Bank und ... die Vordiplomsprüfung habe ich schon lange bestanden.


Das kommt wohl davon, daß man StudentInnenblogs liest *giggel*.

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Kürzlich an der Supermarktkasse stand eine Mutter mit ihrer kleinen Tochter im Partnerlook: Weisse Hose und rosa Hemd, in exakt demselben Farbton. Lustig dachte ich, die Tochter orientiert sich wohl sehr an der Mutter. Bis die Frau ihren Mann anspricht. Der hat natürlich auch eine weisse Hose und ein rosa Poloshirt an. Dann sah ich, daß um die Ecke noch 2 oder 3 Kinder dieser Familie stehen. Alle waren exakt gleich in weiss und rosa gekleidet. Und schon fuhr die Familie mit der Rolltreppe hinauf. Es sah aus, als würde da gerade eine weiss-rosa Wolke emporsteigen.
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"Too big to fail" heisst der Zauberspruch, der einem unbegrenzten Zugang zum Geld der Allgemeinheit gewährt. Wenn ein Finanzinstitut eine gewisse Grösse erreicht hat, ist der volkswirtschaftliche Schaden so groß, daß der Staat gar nicht umhin kann, das Institut zu retten. In den USA werden dazu in Billionenhöhe Steuergelder eingesetzt. Zwar hat der frühere Notenbankchef und Obamaberater Volcker schon lange festgestellt, daß man kleinere Banken benötigt. Aber geschehen ist im letzten Jahr nichts in dieser Richtung. Im Gegenteil: der Wirtschaftsnobelpreisträger Stiglitz stellt heuer fest, daß die Bankenlandschaft jetzt in einer schlechteren Verfassung sei, wie vor dem Ausbruch der Krise. ( Klick ) Die Regierungshilfen haben nur grosse Institute gestützt, die durch regierungsgeförderte Übernahmen noch grösser wurden. Kleinere Institute konnte man gefahrlos abwickeln.

In den letzten Jahren hat man immer grössere und mächtigere Institute zugelassen, um im globalen Finanzgeschehen mitwirken zu können. So wurde gebetsmühlenartig wiederholt, daß die deutsche Bankenlandschaft durch Zusammenschlüsse konsolidiert werden muß. Dagegen habe ich schon immer gesagt, daß die deutsche Finanzlandschaft nur zwei Makel hat, denn die "Deutsche Bank" und die Allianz sind so groß, daß ihr Zusammenbruch den Staatsbankrott herbeiführen könnte.

Mich erinnert das Ganze an das Andersen-Märchen von den roten Schuhen: Erst hat man sich die roten Schuhe der Megafinanzinstitute angezogen, damit die Volkswirtschaft global mitspielen kann. Jetzt muß man auf Teufel komm raus den Tanz der roten Schuhe mitmachen und immer grössere Institute mit immer schlechteren Bilanzen schaffen, die immer gefährlicher für die Volkswirtschaften werden.

P.S.: Es gibt eine tolle Verfimumg des Andersen-Märchens hier : Klick

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Dem Spiegel habe ich wegen seiner Druckausgabe von letzter Woche einen Leserbrief geschickt. Ich kann mich nicht erinnern, einen so grottenschlechten Titel gelesen zu haben.
Für bizarren Nonsense bitte hier klicken )
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Eigentlich wollte ich die SMS-Technologie boykottieren, bis die nervige Knöpfchendrückerei von selbst wieder verschwindet, denn ich dachte, daß es sicher bald etwas Besseres geben wird. Aber nach über 10 Jahren ist noch immer kein Ende abzusehen. Blöd ist auch, daß mein "15 Euro inclusive Startguthaben-Handy" (siehe Fußnote (*)) eine so dusslige Wörterbuchfunktion hat, die sich von selbst wieder anschaltet, obwohl ich sie gemäß Handbuch ausgeschalten habe. Tippt man ein h ein so steht immer nach dem nächsten Tastendruck "High" da. Davon war ich überhaupt nicht high, sondern nur wütend. Das Geschwätz im Telefonladen hab ich mir erspart. Dort will man mir Dussel, der auf dieses Lockangebot reingefallen ist, nur ein teures Handy mit Super-SMS-Funktion verkaufen. Am Wochenende hatte ich das doofe Daddeldings in der Hand und dachte, ich könnte mich mal bei jemand im Ausland melden, der länger nichts von sich hören ließ. Also kurz auf die Antworten Funktion der letzten SMS gedrückt und schon hatte ich auch den Geistesblitz, wie ich das Wörterbuch austricksen konnte: Einfach zwischen den Buchstaben Leerzeichen einfügen und das Wörterbuch hält die Klappe. Nur Antwort habe ich noch nicht. Ob das wohl geklappt hat mit der SMS?


(*) Einstmals, in einer längst versunkenen Welt, waren Statussymbole so unglaublich verpönt ... hach war das schön.

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Also:

2. Diamanten oder Perlen?
Weder noch. Ist ja eh nur Mumpitz. Der Schmuck-Diamantenpreis wird in Antwerpen von ein paar Privilegierten monopolisiert und künstlich hoch gehalten, obwohl sie nur Kohlenstoff sind. Perlen sind doch Tierexkremente *gg*. Künstliche Klunker sind doch bunter und billiger. Wiso soll ich dann mein Geld irgendwem in den Rachen schmeissen.

3. Was ist der letzte Film, den du im Kino gesehen hast?
Keine Ahnung. Ich schaue mir die immer auf DVD an

4. Was ist deine liebste Fernsehserie??
Alles so um Enterprise herum: Voyager mit Janeway, Enterprise mit Picard und natürlich mit Kirk :-).

5. Was hast du normalerweise zum Frühstück?
Fisch oder Fleisch

8. Was ist deine momentane Lieblings-CD?
Marissa Nadler: Little Hells

9. Welches Auto fährst du?
Keines

10. Lieblings-Sandwich?
Emmentaler mit Tomate

11. Welchen Charakterzug lehnst du ab?
Boshaftigkeit und Unaufrichtigkeit

14. Lieblingsmarke???
Da ich viel bei Rewe kaufe ist das wohl die Ja!-Marke *gnihihi*

16. An welchen Geburtstag erinnerst du dich?
An den 19ten. Den hatte ich wie üblich vergessen, wohl auch weil ich auf der Fahradtour war. In der Jugendherberge kam der Herbergsvater kurz vor dem Einschlafen rein und hat mir gratuliert. Die 7 bis 8-jährigen Knirpse, bei denen ich im Zimmer lag, meinten, daß man das feiern muß, haben mich mit Süssigkeiten beschenkt und dann haben ich nochmal Kindergeburttag feiern müssen. Das war total lustig.

21. Bist du ein Morgenmensch oder Nachtmensch?
Abendmensch

25. Was wolltest du früher mal werden?
Erst Zahnarzt und dann Ritter. Weil man um eine Ritterburg zu unterhalten viel Geld braucht und man als Zahnarzt viel Geld verdient.

27. Was ist deine Lieblingsnascherei?
Schokolade

28. Was ist deine Lieblingsblume?
Violetter Flieder

31. Was hörst du gerade?
Bürolärm *aaargs Waaaahhhh*

32. Was hast du als letztes gegessen?
Eine Gurke

33. Wünscht du dir was, wenn du eine Sternschnuppe siehst?
Ja

36. Letzte Person, mit der du telefoniert hast?
Wanderfreund

37. Lieblingsgetränk?
Darjeeling Tee

40. Sommer oder Winter?
Frühling und Herbst

41. Kuss oder Umarmung?
Kuss ohne Umarmung???

42. Schoko oder Vanille?
Schoko!!!!!

43. Kaffee oder Tee?
Tee

45. Wann hast du das letzte Mal geweint?
Weiß nicht, ist aber schon länger her

47. Wovor hast du Angst?
Mir graut vor nix!

48. Süß oder sauer?
Süß

49. Wieviel Schlüssel hast du?
22! Aber bei ein paar weiss ich gar nicht mehr, wo die hingehören. Ich hab aber Schiß irgendwann vor einer verschlossenen Tür zu stehen.

50. Wie viele Jahre bist du schon bei deiner jetzigen Firma?
10

52. In wievielen Städten hast du schon gewohnt?
10

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Amazon.de meint, daß DVD's und CD's nichts für mich sind. Auf meiner Seite steht, ich hätte Staubsaugerbeutel verdient.

Und wenn ich mir sonst noch etwas gönnen will, um mich durch kaufen glücklich zu machen, dann sind wiederum Staubsaugerbeutel angebracht.

Für den Fall, daß das intelligente Programm von Amazon versagt und ich nicht durch Staubsaugerbeutel glücklich werde, habe ich mir auf Wurstinella's Empfehlung hin noch das Buch "Die Stadt der träumenden Bücher " gekauft. Damit ich endlich weiß, was hinter T.T. Kreischwurst steckt ;). Mit zwei Packungen Staubsaugerbeuteln und diesem Buch wird man bestimmt glücklich *nick*.

Aktuelle Musik:
The Agonist: Business Suits and Combat Boots
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Indus-Holding hab ich verkauft. Das hat leider nichts mit [info]industriemaedel zu tun, denn sonst wäre Indu fantastisch reich. Es handelt sich um die Indus-Holding-AG und das waren die letzten Aktien in meinem Depot. Die halten fast 50 Kleinunternehmen, unter anderem den Weltmarktführer für die Metallstifte in Spikes-Winterreifen, einen Roboterhand- und einen Stützstrumpfhersteller. Ein echtes Industriejuwel. Im Juli hatten die noch prima 8% Dividende pro Einstandspreis der Aktie bezahlt. Aber jetzt war laut Presseberichten der frühere Aufsichtsratsvorsitzende abhängig von Psychopharmaka und es droht eine Welle von Schadensersatzanforderungen. Klick zu einem echten Industriellendrama.

Bin gerade noch mit einem netten Gewinn herausgekommen. Ich bin jetzt total short und die Bullenherde trampelt schon über 14 Tage auf meinem Depot herum *mimimi*.

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Kürzlich habe ich "Rendezvous unterm Nierentisch", einen meiner Lieblingsfilme, wiedergesehen. Es sind Werbefilme aus den 50'ern, die ziemlich klug zusammengestellt wurden. Ein zum Schreien komischer Film ist z.B. diese Aralwerbung ( Klick ). Aber auch sonst erfährt man Erstaunliches und total Schräges. Die FDP wirbt mit Fackelumzug und Marschmusik unter dem Slogan "Wir rufen Deutschland!". Das Styling vieler Szenen ist auch interessant anzuschauen. Dieser Film ist voller Seltsamkeiten aus der Wirtschaftswunderzeit. Ich find ihn immer wieder amüsant.
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Die überwiegende Mehrheit der Experten ist sich einig, daß die gegenwärtige Finanzmisere wegen der Spekulationsblase am US-Immobilienmarkt entstand. Zu dieser Spekulationsblase schrieb der Öknomie-Nobelpreisträger Paul Krugman schon im August 2002: "Alan Greenspan needs to create a housing bubble to replace the Nasdaq bubble". Damit die US-Wirtschaft 2002 aufgrund der 2001/2002 geplatzen Internet-Blase nicht kollabierte, musste man eine weitere Spekulationsblase zulassen.
Hier am Ende des 8. Absatzes nachzulesen *gg*

Mich ärgert aber nicht nur, daß hier kurzfristiges Denken eine noch grössere Krise hervorgerufen hat. Richtig aufregen kann ich mich über die Experten in den Medien, die behaupten, daß man das gar nicht hätte kommen sehen können. Man braucht nur mal nach "IMF" und "housing bubble" googeln, um festzustellen daß der internationale Währungsfond (english: International Monetary Fund ) schon im Jahre 2004 vor einm Kollaps der US-Wirtschaft durch die Immobilienblase gewarnt hat. Daß in den Talkshows immer noch Ignoranten rumsülzen, die mit ihrem Nichtwissen hausieren gehen, finde ich sehr bedenklich.

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Goldman Sachs (GS) is a major player in program trading, where computer algorithms try to make profit out of stock markets. Now a former russian worker of GS is accused of having stolen program trading code from GS by uploading it to a german computer site. The Bloomberg report below cites U.S. Attorney Joseph Facciponti: “The bank has raised the possibility that there is a danger that somebody who knew how to use this program could use it to manipulate markets in unfair ways”


Bloomberg Report


I simply cannot believe that GS bluntly proves all conspiracy theories about GS's ability to do market manipulation. So where ist the benefit for GS in this story? There are two keywords in the story, which remember me of typical Hollywood-Movie-Plots: "russian worker" and "german site". In the Hollywood-Brain-Washed-Mind these words evoke the association of communist or nazi gangsters, which are now empowered by a software to manipulate the markets. The financial chaos in the next years is then not caused by greedy wall street folks. It is the result of some criminal conspiracy or a Hitler-Stalin-alliance.


Maybe my speculation will be proved or disproved by the journalistic usage of this story while they are explaining market turbulences.

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Heute hat mir mein Chef ein Schreiben überreicht, wo mir mein Arbeitgeber für 10-jährige Mitarbeit dankt. Das war doch erst kürzlich, als ich hier angefangen habe. Aber ich war mehr Jahre hier, als auf dem Gymnasium. Krass! Ein ganz schön grosser Brocken meiner Lebenszeit! Wie heisst es so trefflich bei Wilhelm Busch: Eins, zwei, drei im Sauseschritt läuft die Zeit, wir eilen mit.


Sauseschritt

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Am Wochenende bei meinen Eltern habe ich sinnlos zappend eine Chartshow gefunden. Die Starfe für diese Zeitverschwendung kam natürlich postwendend. Jetzt geht mir so ein Hit, der mich schon als Kind genervt hat, nicht mehr aus dem Kopf.
*T* Monster-Ohrwurm hinter dem Cut )
Weiß jemand, wie man Ohrwürmer killt???

Aktuelle Stimmung:
genervt
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